Gemeinsam bloggen - Webmaster Friday

Jeden Donnerstag um 17 Uhr wird ein Thema benannt. Wer mag, kann darüber schreiben. Am Freitag früh wird das aktuelle Wochethema hier freigeschaltet. Wer die jeweils genannten URL verlinkt, wird mit dem Artikel eine Woche lang auf der Homepage des Webmaster-Friday gelistet. Die Teilnahme ist kostenlos, freiwillig und erfordert keine Anmeldung. [Wong Bookmark]

Archive for May, 2011

Der Blog als Marketing-Instrument?

Thursday, May 26th, 2011

[Das heutige Thema stammt von Ralf Bohnert (Twitter, Blog). Da ich in Hannover bin, hat er auch das Handling übernommen. Vielen Dank dafür] Wie Martin schon sagte, werde ich diese Woche den WMF unterstützen. Da die Zeit etwas knapp ist, habe ich mir ein Thema überlegt, das ich ohnehin in meinem Blog behandeln wollte. Es geht um den Blog als Marketing-Instrument.

Wie wichtig ist ein Blog als Werkzeug im Marketing? Ist es vielleicht die beste Chance für Einzelunternehmer und Freiberufler, mit wenig Geld auf sich aufmerksam zu machen? Immerhin kann man mit einem gut aufgestellten Blog mit Mehrwert über längeren Zeitraum seine Zielgruppe erreichen. Das ist natürlich nicht nur für Leser interessant, sondern auch für potentielle Kunden, die nach einem Dienstleister suchen.
Sollte man im Bezug auf das Marketing vielleicht eher einen Corporate-Blog als Sprachrohr nutzen? Auf was sollte man dabei achten, bzw. was ist eurer Meinung nach wichtig, wenn ich das Bloggen mit dem Geschäftlichen verbinde, um eventuell auch an Neukunden zu kommen?

Habt ihr selbst vielleicht schon Erfahrungen damit gemacht? Kommen Kundenkontakte über euren Blog zustande? Oder findet ihr, man sollte das Bloggen vom Geschäftlichen trennen, da es auch nach “Mittel zum Zweck” aussehen könnte? Mit einem Blog, bzw. mit dem Verhalten, das man im Blog und bei der Kommunikation mit den Lesern an den Tag legt, kann man immerhin auch einiges falsch machen.

Wie schätzt ihr den Blog im Vergleich zu anderen Werbemöglichkeiten ein? Eher ein Zusatz oder absolutes Muss heutzutage.
Das Thema kann man natürlich beliebig ausweiten und es gibt mehrere Eckpfeiler, die man überdenken könnte. Ich bin gespannt, in wie weit die Meinungen bei diesem Thema auseinander gehen bzw. ob es vielleicht sogar ein mehr oder weniger einheitliches Muster gibt, an denen man sich orientieren könnte.

Wie immer gilt: wer sich in dieser Woche am Webmasterfriday beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen, einen Blogartikel zum Thema zu schreiben und mit der folgenden URL zu verlinken:

http://www.webmasterfriday.de/blog/der-blog-als-marketing-instrument

Moral und Recht – andere anschwärzen?

Thursday, May 19th, 2011

Beim Webmasterfriday geht es dieses mal um das Anschwärzen von Websites, insbesondere Blogs. Einige haben vielleicht schon die Erfahrung gemacht, dass andere, nicht selten versteckt unter einem Mantel der Anonymität, einfach Inhalte klauen. Ob automatisiert oder händisch, spielt keine Rolle. Da werden Blogsartikel kopiert, Bilder benutzt und so weiter. Man kann das leicht überprüfen, indem man einfach den ersten Absatz des eigenen Artikels bei Google eingibt und danach sucht. Wenn ihr so etwas bemerkt: wie reagiert ihr dann? Normalerweise hat man als gemeiner Blogger ja nicht zwingend vorher Jura studiert. Lasst ihr das so laufen, oder werdet ihr aktiv? Nutzt ihr die Möglichkeit, solche Seiten bei Google zu melden? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht? Für die, die noch nicht betroffen sind: Was wäre, wenn ihr das eines Tages bemerkt? Habt ihr Euch dazu schon Gedanken gemacht?

Aber wie so oft hat die Medaille auch eine andere Seite. Was ist, wenn sich andere über Euch beklagen. Vielleicht habt ihr ein youTube-Video eingebettet, und der Urheber beklagt sich nun darüber. Oder Ihr habt eine Passage zitiert, aber keinen Link zur Quelle gesetzt. Benutzt ihr schon mal das eine oder andere Bild, bei dem ihr nicht sicher seid, ob das rechtlich einwandfrei ist? Hat sich schon mal jemand bei Euch beschwert? Kam eine freundliche Email oder ein Schreiben vom Anwalt? Was würdet ihr Euch wünschen, wie man in diesem Fall mit Euch umgeht?

Kurzum: wo ist die Grenze? Wo liegt der Spielraum zwischen Moral und Recht? Nutzt ihr diesen Spielraum aus? Benutzt ihr in der argumentation vielleicht auch mal die Moral, um eigene Interessen durchzusetzen? Misst man vielleicht auch unbewußt mit zweierlei Maß?

Ist die Bloggoshpäre in diesem Zusammenhang auch ein Regulativ? Kann man Öffentlichkeit nutzen, um eigene Interesse durchzusetzen? Was sollte man dabei beachten?

Beim Schreiben bemerke ich: das Themenfeld ist extrem weitläufig und führt in zahlreiche Richtungen. Ich hoffe, ihr könnt das jeder für sich etwas zuspitzen. Wie immer gilt: wer sich in dieser Woche am Webmasterfriday beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen, einen Blogartikel zum Thema zu schreiben und mit der folgenden URL zu verlinken:

http://www.webmasterfriday.de/blog/moral-und-recht-andere-anschwaerzen

(PS: ich weiß, dass “anschwärzen” politisch nicht korrekt ist, und ich würde bedauern, wenn sich dadurch jemand gekränkt fühlt. Mir fiel aber tatsächlich kein geeigneterer Begriff ein. “An- oder Verklagen” ist zu viel, “sich beschweren” zu wenig. Wer einen besseren Begriff hat, bitte melden…)

Der optimale Blogartikel (Länge, Medien und Struktur)

Thursday, May 12th, 2011

Im Zuge der Diskussion über Content-Qualität, zu der sich unter anderem Seokratie , RankingCheck oder die Seo-Trainees geäußert haben, tauchte mehrfach die Frage auf, wie lang denn ein Blogartikel sein könne. Dem lesefaulen Gretus ( ;-) ) zum Beispiel sind die Artikel bei mir im tagSeoBlog oft viel zu lang (anderen vielleicht auch, aber Gretus sagt es eben). Ich finde das natürlich nicht.

Es scheint mir ein gutes Thema für den Webmasterfriday zu sein: wie sieht eigentlich der optimale Blogartikel aus. Wie lang kann / darf / sollte er sein? Wie ist er strukturiert? Wie viele Bilder oder Videos kann / darf / sollte er enthalten? Was ist Eure Erfahrung? Lest ihr selber auch lange Artikel? Oder was schreckt Euch bei langen Artikeln ab? Bei welcher Art von Artikeln ist welche Länge optimal? Und welche Rolle spielt die Zielgruppe dabei? Uns stehen Länge des Titels und Länge des Artikels in einer gefühlten Relation?

Auch für die Suchmaschinenoptimieren ist das eine relevante Frage: Mag der Googlebot auch kurz und knackig? Belohnt Google nicht eher lange Artikel mit besseren Rankings? Wenn Google sagt, man solle nicht für das Suchmaschinenranking schreiben, sondern für Menschen, müsste dann nicht auch der Algorithmus entsprechend angepasst werden?

Wer sich in dieser Woche am Webmasterfriday beteiligen möchte, schreibt bitte einen Blogartikel zum Thema “Der optimale Blogartikel” und verlinkt ihn mit dieser URL:

http://www.webmasterfriday.de/blog/der-optimale-blogartikel-laenge-medien-und-struktur

Blog: Phase 2

Thursday, May 5th, 2011

Heute geht es um die Weiterentwicklung des eigenen Blog: die Phase 2. Nach dem Blogstart braucht es ja immer eine Anlaufphase, in der sich ein neuer Blog etablieren muss. Das betrifft zum einen die Bloggerin oder den Blogger selber, die oder der sich an das regelmäßige Schreiben und die Kommunikation mit den Lesern gewöhnen muss. Nach einer gewissen Zeit (ich sage einfach mal nach 3 – 6 Monaten) hat sich vieles geklärt und etabliert. Man hat ein paar Stammleser, eine gewisse Artikelfrequenz wird erkennbar, ein paar befreundete Blogs kristallisieren sich heraus, auch inhaltlich/thematisch klärt sich einiges. Die Besucherzahlen steigen langsam, der Blog findet seine Nischen in der Google-Suche. Und dann kommt das, was ich als “Phase 2″ bezeichnen würde: die Weiterentwicklung.

Kennt ihr das auch? Habt ihr diesen Übergang schon durchgemacht? War es ein fließender Prozess, oder habt ihr aktiv einen Plan verfolgt, was sich weiterentwickeln müsste. Habt ihr ein Relaunch gemacht oder ging das Ganze fließend über die Bühne? Hatte die Weiterentwicklung Erfolg? Habt ihr dadurch neue Leser gewonnen?

Oder kommt Euch das alles spanisch vor? Denkt ihr in Bezug auf Euren Blog gar nicht in Phasen? Ist das Ganze aus Eurer Sicht eher eine lineare Entwicklung ohne Ecken und Kanten? Wie geht ihr mit der wachsenden Zahl von Seiten um? Ändert ihr etwas an der Navigationsstruktur? Bedeutet Phase 2 auch, den Blog und die Navigation konzeptionell zu überarbeiten?

Ich bin gespannt, ob Ihr die Entwicklung Eures Blogs in Phasen denkt. Wie immer gilt: wer sich beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen, sich am Webmasterfriday zu beteiligen. Schreibt einfach einen Blogartikel zum Thema und verlinkt ihn mit der folgenden URL. Alle Beiträge werden ab morgen (Freitag) für eine Woche auf der Startseite des Webmasterfriday gelistet.

http://www.webmasterfriday.de/blog/blog-phase-2